Der Krebs der Vorsteherdrüse (Prostata) ist die zweithäufigste Krebserkrankung des Mannes. Mit zunehmendem Alter nimmt auch die Zahl der Neuerkrankungen zu. Der wichtigste Risikofaktor ist das Alter. Das Wachstum des Tumors und die Bildung von Tochtergeschwülsten werden von Testosteron, einem männlichen Geschlechtshormon, beeinflusst.
Bei einer Erkrankung zeigen sich kaum Frühsymptome. In fortgeschritteneren Stadien kann es allerdings zu Beschwerden beim Wasserlassen kommen, ähnlich wie bei einer einfachen, gutartigen Vergrößerung der Prostata. Der Urin kann blutig sein (Makrohämaturie) oder auch sich in der Menge verringern, wenn es durch eine Aufstauung des Urins in die Niere zu einer Schädigung dieser kommt.
Das Prostatakarzinom bildet leider oftmals Tochtergeschwülste (Metastasen). Diese finden sich in vielen Fällen in der Wirbelsäule. Dadurch kommt es zu Kreuzschmerzen bzw. Ischiasbeschwerden oder auch Druckschmerzhaftigkeit an den betroffenen Stellen.
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